Das Artland

Doch, das gibt es tatsächlich. Das Artland umschreibt die Landschaften rundum die kleine Fachwerksche Stadt Quakenbrück im Norden, nahe Cloppenburg.
Im Artland konkurrieren der seit dem Mittelalter etablierte Artland-Drache und das Wahrzeichen der Stadt Quakenbrück miteinander.

Aufgabe war es, die beiden Charaktere für das jeden Herbst in Quakenbrück stattfindende Burgmannsfest aufzuarbeiten. Und die Motive dann als Tshirts, Tassen, Taschen, Postkarten, Sticker, Mousepads usw unter die Leute zu bringen.
Das Fest war nicht ganz so gross und bunt, wie es meine Postkarte vermuten liess, aber das mag auf Kinderaugen nochmal ganz anders gewirkt haben.
Ich fands gut, ich war aber auch nicht ganz nüchtern an dem Tag. 😉

Anbei drei Seiten aus meinem Portfolio zu dem wirklich schönen Projekt.

Uncle Schwein

Spontane Idee vom Chef, den Schweinehund auch mal anders einzusetzen.

Hat das damals eigentlich funktioniert das Plakat mit US / Uncle Sam? Oder hab ich den Witz wieder nicht verstanden. Ein greiser Herr mit weissen wehenden Haaren, fieser Miene und einem Look-at-me-dot-com-Hütchen könnte mich niemals für den Wehrdienst begeistern. Soller seinen Scheiss doch alleine machn. Aber gut. Waren ja auch noch ganz andere Zeiten damals …

 

 

Illustrator

Es hat mich wirklich einige Zeit gekostet, den Spass für das Adobe Programm zu entwickeln- gibt es etwas unspontaneres als Bezierkurven zu ziehen?

Im Studium war meine Arbeit erst im letzten Schritt digital. Skizzenbücher wurden voll gemanscht, Aquarellieren fand da auch statt, alles war ein bisschen chaotisch aber egal solange das Endprodukt stimmte.

2010 führte Illustrator das Tropfen-Pinselwerkzeug ein. Damit sollte man dann genauso dynamisch arbeiten können – quasi 1:1 wie auf dem Zeichenblock. Das stimmte auch, aber es war immer noch etwas anderes ein Skizzenbuch zu halten und im Freien zu scribbeln, oder aber ein sperriges Wacom Cintiq auf den Knien zu haben und das erste Cintiq wog mehr als mein heutiger Fernseher, also das war schon ne Bremse alles.

Inzwischen freue ich mich sogar darauf, das Programm zu starten und bei 1200%iger Vergrösserung immer noch saubere Linien zu finden. Wer seine Zeichnungen mal bei derselben Vergrösserung gesehen hat, weiss was ich meine 😀

Jetzt aber mal ab nach Düsseldorf zum Malochen. Ein schönes Wochenende euch!

Avatar “nochma neu”

Das Projekt AkiJo – Aktiv im Job hat mich die letzte Woche ganz besonders vereinnahmt.
Nach Logo und Flyer brauchte das Ganze noch ein Video, denn wer liest heutzutage noch Konzepte. Der erste Take des Avatars wurde korrigiert. Dem Zeitrahmen entsprechend habe ich eine kleine weibliche Figur gebaut, die zumindest in ihrem Kleidungsstil an den Charakter auf der Domain erinnern sollte.

Da das im Video für mich aber gar nicht funktionierte, habe ich die Figur nochmal überarbeitet und man glaubt ja nicht, wieviel Aufwand das sein kann, damit eine animierte Figur Emotionen vermitteln kann und wir sprechen hier nicht mal von 3D. 😀

Sobald ich den Link zu dem Video habe, setze ich es hier rein

3D in progress

Anlässlich eines neuen Projektes darf ich derzeit ganz eilig 3D Modelling und Motion Tracking lernen und bin dabei über Adobe Fuse gestolpert, das allein beim Modellieren des Gesichts so unendlich viele Parameter bietet, dass einem erst einmal klar wird, was es alles beim Modellieren zu beachten gilt.

Interessant auch, dass man bei jedem auf Maximum gestellten Regler eine Begegnung in Film, Fernsehen und i.d.R. S-Bahn erinnert, welche eben genauso eine hohe Stirn, wuchtige Nase oder kurze Stirn hatte 😀
Gibts also alles da draussen. Für einen verregneten Nachmittag kann ich Adobe Fuse also nur empfehlen.

Das Mause-Radio

Die letzten Wochen schossen nur so an mir vorbei. Es gab einen Batzen Projekte, die ich aber leider hier nicht zeigen kann, da sie intern laufen.
Dafür ist das bestellte BOOMBOX Radio, dass ich für meinen VHS Kurs gekauft hatte, deutlich kleiner ausgefallen, als ich erwartet hatte. Es passt quasi so in meine Hand. 😀