First and Last and Always

In den VHS Kursen stelle ich zum Ende hin gerne eine Gegenüberstellung der ersten und letzten Kursarbeit zusammen, so dass man erkennen sollte, ob der Kurs überhaupt einen Effekt auf den jeweiligen Teilnehmer hatte.
Letzte Woche lief wieder ein 6-Wochenkurs aus und ich zeige hier die Arbeit von einer Teilnehmerin, die sich stark für illustrative Arbeiten begeistert.

Im direkten Vergleich fällt sofort auf, dass ihr letztes Portrait mehr Platz bekommen hat, der Abstand zum Rand lässt das Motiv “atmen”, ihre Handschrift ist sauberer und kontrollierter, und viel feiner geworden, sie schraffiert nun, verwischt und schraffiert erneut und verwischt wieder und genau mit diesen kleinen Schritten hat man eine bessere Kontrolle über das Ergebnis. Ihr findet dicke und feine Linien, eine Gewichtung wird angedeutet, ist aber ebenso weich und das steht im harten Kontrast zu ihrer gröberen Holzschnitt-Technik, die man in den ersten Terminen erlebt hatte, ein grosser Wandel hat hier stattgefunden und ich bin sehr optimistisch, was ihre Illustrator-Laufbahn angeht.  😉

Der Mann im Mond

Seit einigen Monaten haben wir nun Hausaufgaben bei unseren Zeichnenrunden im UpH Essen. Das Thema dieses Mal kommt von Katrin und Irene, und lautet “Der Mann im Mond” und lässt soviel Freiraum zum Interpretieren, so dass sich selbst die Künstler in unserem kreativen Rudel angesprochen fühlen. Katrin hat bereits 6 Arbeiten erstellt, einzusehen sind diese auf unserer Unterseite.
Ich hatte bislang noch keine grellen Ideen, aber ich habe ja noch ein paar Tage Zeit bis zu unserem nächsten Termin 😀

Guten Wochenstart zusammen!

On the roof

Bereits zum achten Mal haben wir uns dieses Jahr im Unperfekthaus zum Zeichnen getroffen. Die Teilnehmer kommen aus meinen VHS-kursen und Seminaren und fanden sich dieses Mal auf der Dachterasse zusammen, denn seit einer Woche haben wir ja scheinbar Sommer und die 28°C Marke wurde wohl auch schon überschritten.

Interessenten, die gerne mitzeichnen oder aber Modell stehen wollen, können mich gerne anschreiben. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.

How to piss of your designer friends

Ein Mitarbeiter beim Film, der das Geschehen hinter der Kamera miterlebt und Continuety Fehler fürchtet, wird schwerlich in der Lage sein, diese Gedankengänge bei dem neuen Star Wars Film auszuschalten und komplett in die Saga einzutauchen. Er wird Fehler erkennen, Szenen entlarven und Schauspielerschwächen sehen, die wir nicht bemerken. So wie jeder Beruf seine Nachteile hat, ist es im Bereich Grafik nicht anders.

In der Stadt, im Fernsehen und vor allem online springt uns permanent Werbung in die Szene und da geht es uns, wie dem Filmemacher. Wir sehen die Fehler, überlegen, wie man das Ganze optimieren könnte und ärgern uns über kleinere Fehler, die anderen vielleicht gar nicht so sehr aufstossen. Das Motiv hier ist ein gutes Beispiel.

Die “Mikro-Typographie”, sprich die Zeilen- und Zeichenabstände sind komplett daneben. Man kann es immer noch lesen, aber es ist irgendwie schwieriger als sonst.

Wenn Ihr einem Grafiker einen schlechteren Vormittag bereiten wollt, wäre dieses Motiv also ein richtig guter Ansatz 😉

Feedback

Wenn man viel zeichnet, ein Projekt reiht sich an das nächste und man verliert so langsam die Übersicht, über all die Sachen, die man schon umgesetzt hat, Projekte, die im Sand verliefen oder zu denen es nie Feedback gab, dann hilft es, sich die Sachen ganz einfach an die Wand zu packen und sich das Feedback so selbst zu bauen.

In einer Firma, in der ich zwischenzeitlich gearbeitet habe, war mir meine Wand eine grosse Hilfe gewesen, der Weggang aus diesem Laden aber ebenfalls 😀

Die hier abgebildeten Arbeiten entstanden aber in einer besseren Zeit und zum Thema e-Learning.  😉