Meeples

Dieser etwas ältere Entwurf für den Brettspiele Treff aus meiner Heimatstadt musste schon deshalb durchfallen, weil dem Profizocker die uralten Mensch-ÄrgereDich-nicht! Figürchen eher aufstossen als begeistern. In den meisten Spielen gibt es nämlich nur die sogenannten “Meeples“, die kleinen dicken Männeken, die man bereits bei Carcassonne in der Hand hielt. 😉

Das Artland

Doch, das gibt es tatsächlich. Das Artland umschreibt die Landschaften rundum die kleine Fachwerksche Stadt Quakenbrück im Norden, nahe Cloppenburg.
Im Artland konkurrieren der seit dem Mittelalter etablierte Artland-Drache und das Wahrzeichen der Stadt Quakenbrück miteinander.

Aufgabe war es, die beiden Charaktere für das jeden Herbst in Quakenbrück stattfindende Burgmannsfest aufzuarbeiten. Und die Motive dann als Tshirts, Tassen, Taschen, Postkarten, Sticker, Mousepads usw unter die Leute zu bringen.
Das Fest war nicht ganz so gross und bunt, wie es meine Postkarte vermuten liess, aber das mag auf Kinderaugen nochmal ganz anders gewirkt haben.
Ich fands gut, ich war aber auch nicht ganz nüchtern an dem Tag. 😉

Anbei drei Seiten aus meinem Portfolio zu dem wirklich schönen Projekt.

Uncle Schwein

Spontane Idee vom Chef, den Schweinehund auch mal anders einzusetzen.

Hat das damals eigentlich funktioniert das Plakat mit US / Uncle Sam? Oder hab ich den Witz wieder nicht verstanden. Ein greiser Herr mit weissen wehenden Haaren, fieser Miene und einem Look-at-me-dot-com-Hütchen könnte mich niemals für den Wehrdienst begeistern. Soller seinen Scheiss doch alleine machn. Aber gut. Waren ja auch noch ganz andere Zeiten damals …

 

 

Brained-Shirt

Mal schauen, ob ich dieses Shirt beim nächsten VHS Kurs anziehen werde.
In den nächsten Tagen erfahre ich, ob der 6 wöchige Portraitzeichnen-kurs an der VHS Essen stattfinden wird.

Das Tshirtmotiv bezieht sich auf den grössten Feind beim Zeichnen von Gesichtern. Unser Wissen und unsere Erfahrung. Bei dem letzten Kurs passierte es immer wieder, dass Teilnehmer Gesichtshälften und Augen gezeichnet haben, die sie aber gar nicht sehen konnten. Das ist der Moment, wenn unser Kopf das Zeichnen übernimmt und dann schleichen sich auch die grössten Fehler ein.

In unserem Powerseminar habe ich den Teilnehmern bewusst kurze Zeiten zur Verfügung gestellt, damit sie gar nicht erst lange überlegen konnten, wie was aussehen sollte. Ich wollte die direkte Verbindung Auge – Hand erreichen, keine Umwege über Hirn und Herz. Die besten Portraits entstehen, wenn der Zeichner sein Gegenüber komplett in Flächen zerlegt und da hilft meist schon das Zukneifen der Augen um das zu erreichen 😉

Möpse

Ich habe gehört, jeder lohnenswerte Blog würde zwischendurch mit ein paar wunderschönen Möpsen aufgewertet werden.
Das kann ich ja nu wirklich nicht auf mir sitzen lassen …  😉