So langsam wirds ;)

Am letzten Wochenende fand das bereits fünfte Power Seminar an der VHS Essen bzw dieses Mal im KuFo Steele statt, das angenehmerweise in meinem Stadtteil liegt. Bei der eisigen Kälte und dem Schneetreiben draussen, konnte man sich dort richtig gut einmummeln. Und wie auch bei den anderen Wochenenden traf ich dieses Mal auf Teilnehmer, die ich mir nicht mal hätte ausdenken können. 😀 Schon deshalb freu ich mich schon auf den nächsten Termin, Anfang Mai, wieder in Steele, wieder mit mir und wieder mit einem Batzen Theorie und Aufgabenstellungen. Nicht einfach und 2 Tage lang jeweils 6 Stunden zeichnen ist nicht ganz ohne, aber doch meist sehr effektiv, wie auch dieses Wochenende wieder gezeigt hat.

Das erste “Superpower” Seminar

Durch einen kleinen Zufall rutschte die Teilnehmergrenze des letzten Seminars in den EDV Gewölben der VHS versehentlich von 8 auf 16, sprich das Haus war proppevoll. Aber irgendwie gings und die Leute waren motiviert, kommunikativ und gut bei der Sache, besser kann es gar nicht laufen, was mich sehr gefreut hat.

Teilnehmerin Nina erzählte von Ihren Trips um die ganze Welt, bei denen sie auf Kameras verzichtet und nur ein Skizzenbuch mit sich führt. Ihr nächstes grosses Ziel ist es, eine Gruppe zum Thema “Urban Sketching” zu gründen. Wer also Interesse daran hat und aus der Umgebung kommt, kann mir gerne schreiben, ich reiche es dann direkt an Nina weiter!

Zwischen den Korrekturen kam ich dieses Mal auch endlich mal wieder zum Zeichnen.

Das ging bei dem letzten Seminar völlig unter.

Hier also angescribbelt Julia, Wolfgang und Frau Doktor Nina, Letztere aber mal in “ernst” 😉

 

Die Teilnehmer waren dieses Mal sehr entspannt was Fotos vor Ort anging und waren sogar einverstanden, dass die Bilder im VHS Katalog zu dem Kurs auftauchen werden. Dafür haben sie dann auch eine Unter-Seite auf dieser Domain mit allen LehrMaterialien und Fotos bekommen.

Im Februar startet der nächste, längere Kurs, mal schauen, was die EDV Gewölbe dieses Mal für eine Kurs Teilnehmerzahl generieren werden …

Der UPH Januar

Unsere freien Treffen im Unperfekthaus rollen an, die Gruppe hat noch eine handliche Grösse, die Räumlichkeiten sind so gut besetzt, dass wir uns dieses Mal im Bereich direkt neben die Bar gepackt haben und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Ob Leute ansprechen und einladen, heimlich irgendwohin packen und zeichnen, Karikatur oder Filzen ohne Korrekturmöglichkeiten. In der letzten Runde wurde das Thema mit “Händen im Gesicht” erweitert und Barbara hat diese Arbeit geliefert, die ich absolut grossartig finde!
Freue mich auf nächstes Mal, dieses Wochenende folgt erstmal ein Power Seminar an der VHS zum selben Thema und am 8.Februar geht es dann weiter mit unseren Treffen! 😀

PS: Die anderen gelungenen Arbeiten stammen von Elisabeth und Irene, und jeder, der die Zwei mal beim Malen beobachtet hat, kann sich auch diese Ergebnisse erklären, die in nur 10 Minuten entstehen!

War da ein Haken?

Das Unperfekthaus ist immer noch der beste Ort zum Scribbeln und Abschalten.
Zum ersten Mal sind mir heut die Deckeninstallationen aufgefallen. Von oben hängen Zahnräder, Haken und Werkzeuge herab und erinnern an die Umkleiden in den Zechen, bei denen die “Kumpels” ihre persönlichen Sachen in Körben bis unter die Decke gezogen haben.

Ansonsten gute Stimmung unter den Kreativen, Eintritt 6,90 samt Getränkeflat.
Mit nur 5,- mehr hat man bis 15.30 Uhr das gesamte Buffet zur Verfügung.
Man kann da also wirklich gut versacken 😉

The WHITE

In der heutigen VHS Runde ging es darum, mit Licht zu zeichnen. Sprich wir haben die Materialien umgekehrt und mit Weiss auf schwarzem Karton gezeichnet. Die Ergebnisse des Kurses waren grossartig. Mir selbst fiel vorher ein, dass ich gar kein Beispiel zum Zeigen ausgedruckt hatte, schon allein, um meine Druckerpatronen zu schonen.

Deshalb hab ich abends ganz fix Barron von letzter Woche noch einmal weg gescribbelt, die Herausforderung dieser Übung ist nicht ganz ohne, denn immer dann, wenn man denkt, man hat verstanden, wo welche Linien gezogen werden müssen, fällt einem ein, dass man alles um diese Linie herum zu zeichnen hat, nicht aber die Linie selbst. Schwierig aber ich bin mit den Ergebnissen so zufrieden, dass ich mich schon auf das nächste Mal freue.

Die Zeichnung ist zwar voller Fehler, die Schraffur zu grob, die Nase falsch usw aber der Stil war entscheident und so wussten die Teilnehmer zumindest ungefähr, wo die Reise hingehen sollte.  😉

Angela

Aus Spass hab ich mir abends mal der/die/das Angela geschnappt und versucht, sie zu portraitieren bzw zu studieren. Grundlage einer jeden guten Karikatur ist ja schliesslich, dass man im Vorfeld das Gesicht der Person verstanden hat.

Herausgekommen ist dabei eher ein Negativbeispiel.
Oberste Regel beim Portraitieren: Nur Personen zeichnen, für die man sich auch begeistern kann. Tut man das nicht, so lässt die Konzentration schnell nach, Fehler schleichen sich ein und Angela wird zu fett, so wie in meinem Fall.

Entschuldigung Angela  😉