War da ein Haken?
Das Unperfekthaus ist immer noch der beste Ort zum Scribbeln und Abschalten.
Zum ersten Mal sind mir heut die Deckeninstallationen aufgefallen. Von oben hängen Zahnräder, Haken und Werkzeuge herab und erinnern an die Umkleiden in den Zechen, bei denen die "Kumpels" ihre persönlichen Sachen in Körben bis unter die Decke gezogen haben.
Ansonsten gute Stimmung unter den Kreativen, Eintritt 6,90 samt Getränkeflat.
Mit nur 5,- mehr hat man bis 15.30 Uhr das gesamte Buffet zur Verfügung.
Man kann da also wirklich gut versacken 😉
So fix?
Das ging ja schnell, kaum war der letzte Kurs zuende, und man ging raus in die Nacht, lag bereits der erste Schnee.
Wenn das kein gutes Zeichen ist!
In dieser Jahreszeit macht Zeichnen gleich doppelt soviel Laune, man verpasst halt auch nicht soviel da draussen.
Winter is here ...
Feste einpacken und Eisflächen meiden, so komm ich da am Besten durch.
Ein entspanntes Wochenende Euch!
Deshalb aus der Rubrik "Schreiende Frauen" super passend und ganz spontan Frau Käthe und Ihr bizarres Christmas Special ... 😉
Lui´s Flächen
Der letzte Portraitzeichnenkurs ist überstanden und schon geht es in die nächste Runde. 😉
Ich hoffe ja, dass wir dieses Mal ein paar dunklere Teilnehmer/innen dabei haben, denn gerade Anfänger finden sich hier schneller zurecht und erkennen beim Anzeichnen leichter die Flächen, auf die es ja letztlich ankommt.
Luigi links zeigt Euch bei der Gelegenheit mal eben ein bisschen Aufbau und Flächen-gucken, ein bisschen komplexer ist es aber schon.
The WHITE
In der heutigen VHS Runde ging es darum, mit Licht zu zeichnen. Sprich wir haben die Materialien umgekehrt und mit Weiss auf schwarzem Karton gezeichnet. Die Ergebnisse des Kurses waren grossartig. Mir selbst fiel vorher ein, dass ich gar kein Beispiel zum Zeigen ausgedruckt hatte, schon allein, um meine Druckerpatronen zu schonen.
Deshalb hab ich abends ganz fix Barron von letzter Woche noch einmal weg gescribbelt, die Herausforderung dieser Übung ist nicht ganz ohne, denn immer dann, wenn man denkt, man hat verstanden, wo welche Linien gezogen werden müssen, fällt einem ein, dass man alles um diese Linie herum zu zeichnen hat, nicht aber die Linie selbst. Schwierig aber ich bin mit den Ergebnissen so zufrieden, dass ich mich schon auf das nächste Mal freue.
Die Zeichnung ist zwar voller Fehler, die Schraffur zu grob, die Nase falsch usw aber der Stil war entscheident und so wussten die Teilnehmer zumindest ungefähr, wo die Reise hingehen sollte. 😉
Fat Line
Manchmal springt einen so ein YouTube Clip ja völlig unerwartet an, so auch dieser, als ich gestern Abend den neuen "Hogwarts Reacts" (eine emotionale und super sympathische Hannah reagiert ohne Social Media und Spoiler auf Game of Thrones) gucken wollte.
Das Video begeistert mich schon deshalb, weil ich ja der festen Überzeugung bin, dass Zeichnungen, die bewegen sollen, auch dynamische Outlines haben müssen. Nu diese Figuren hier bestehen im Grunde NUR aus FAT Lines und es funktioniert sogar mit feiner detailierten Elementen. Der Stil wirkt einfach, aber tatsächlich steckt dahinter sehr viel mehr Aufwand, als man vermuten würde, grossartiges Ergebnis. Davon ab ist der Inhalt, der hier in "The Gift" festgehalten wurde, wirklich gelungen. Woran erkennt man den Unterschied zwischen einer echten und einer "instrumentalisierten" Liebe.
Anschauen! Lohnt sich! 😉
Am Tollsten ist noch die Szene, in der er im Bett weiter surft und auf ihrem Kopf herum klickt! Lach. Entschuldigung 😀
Mitarbeiter Motivation
Bei meiner Arbeit im Bereich eLearning hatten wir oft Themen ausgearbeitet, die für Vorgesetzte selbstverständlich sein sollten, und die Geschäftsführern halfen, die "Fluktuation" des Personals einzudämmen.
Da die Einarbeitung neuer Mitarbeiter sehr viel Zeit und damit auch Geld kostet, sollte es im Interesse des Geschäftsführers liegen, seine Mitarbeiter fair zu behandeln und in der Firma zu halten.
Im Programm hatten wir damals Themen wie zBsp "Richtig delegieren", "Mobbing vermeiden", "Wie hält man High Potentials" und eben auch "Mitarbeiter Motivation" - und was man dabei so alles falsch machen kann ...
Was mich betrifft, denke ich, dass man ein bestimmtes Maß an Einsatz und Überstunden nicht überschreiten sollte, wenn es nebenher Misstrauen und Kontrolle gibt. Wird zusätzlich das Mobben einer psychisch labilen Mitarbeiterin toleriert und damit gefördert, so gibt es wirklich nur einen gesunden Weg aus dieser Situation.
Ein Vorgesetzter, der Leistung und Überstunden überkritisiert, vergiftet das Umfeld. In Folge werden gute Mitarbeiter freiwillig die Firma verlassen. Vermutlich das Dämlichste, was ein Arbeitgeber machen kann. 😉
Unsere damalige Autorin Judi hatte sich das Thema "Mitarbeiter Motivation" einmal genauer vorgenommen und dabei ist dieses Video entstanden, das ein bisschen diesen 20er Jahre-Charme haben sollte.
Die Ausarbeitung hatte aber dennoch richtig viel Spass gemacht, auch wenn ich ihn heute deutlich schneller schneiden würde 😀
Angela
Aus Spass hab ich mir abends mal der/die/das Angela geschnappt und versucht, sie zu portraitieren bzw zu studieren. Grundlage einer jeden guten Karikatur ist ja schliesslich, dass man im Vorfeld das Gesicht der Person verstanden hat.
Herausgekommen ist dabei eher ein Negativbeispiel.
Oberste Regel beim Portraitieren: Nur Personen zeichnen, für die man sich auch begeistern kann. Tut man das nicht, so lässt die Konzentration schnell nach, Fehler schleichen sich ein und Angela wird zu fett, so wie in meinem Fall.
Entschuldigung Angela 😉
Haariger Donnerstag
Donnerstag gehts weiter in der VHS, dieses Mal taucht unter anderem das Thema "Haare" in meinem Programm auf und ich freu mich schon.
In den bisherigen Kursen habe ich das Thema gerne ausgespart, weil wir meist gar nicht so weit gekommen sind.
Ich bringe zwei Beispiele für WAHNSINNS-Haare mit, eins davon bin natürlich ich selbst 😉
Auf die Ergebnisse bin ich auf jeden Fall gespannt ...
Paul
Geburtstagsgeschenk für Paul und wehe er freut sich nicht!
Wenn ich die VHS Kurse gebe, rate ich den Teilnehmern immer zu Anfang, dass sie sich Vorbilder suchen, Stilvorlagen, die sie begeistern und erreichen wollen. Da gibts natürlich eine ganze Bandbreite vom losen Scribble, Linearen bis hin zum Photorealismus. Letzteres hat mich nie begeistert. Dafür gibts doch Kameras. Ich mag es, wenn ein Portrait noch als Handarbeit zu erkennen ist, Schraffurstrukturen durchscheinen und nicht alles glatt und weich verwischt wurde.
Davon ab machen wir in den Kursen ja eh nie Sitzungen, die länger als 20 Minuten gehen, dass ich in dem Kurs also Arbeiten begegne, die wie Fotos aussehen, ist zum Glück sehr unwahrscheinlich, davon ab wüsst ich auch nicht, wie ich dem Teilnehmer erklären sollte, dass die künstlerischen Ergebnisse eines Fotokopierers genausoviel Bock machen wie seine 😉
Erkältet?
Der ganz normale Büro-Alltag 😉
Nicht von mir, aber ist ja gerade sehr aktuell das Thema ...














